Wissen
Was ist Matcha?
Mehr als nur grüner Tee. Was Matcha wirklich ist und warum das ganze Blatt den Unterschied macht.
Matcha ist ein feines, leuchtend grünes Pulver aus ganzen Teeblättern. Anders als bei normalem grünem Tee trinkst du nicht nur einen Aufguss, sondern das komplette Blatt. Genau das macht Matcha so besonders.
Wie wird Matcha hergestellt?
Alles beginnt mit dem Beschatten. Etwa drei bis vier Wochen vor der Ernte werden die Teepflanzen mit Netzen abgedeckt. Dadurch produzieren die Blätter mehr Chlorophyll und L-Theanin. Die Blätter werden intensiv grün und entwickeln einen milderen, süsslicheren Geschmack.
Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet und von Stielen und Adern befreit. Übrig bleibt das reine Blattfleisch, genannt Tencha. Dieses wird dann in Steinmühlen langsam zu einem ultrafeinen Pulver gemahlen. Eine einzige Mühle schafft dabei nur etwa 30 bis 40 Gramm pro Stunde.
Woher kommt Matcha?
Matcha stammt ursprünglich aus China, wird aber seit Jahrhunderten vor allem in Japan hergestellt. Die bekanntesten Anbaugebiete sind Uji (bei Kyoto), Kagoshima (im Süden) und Nishio (in der Präfektur Aichi). Jede Region hat ihre eigenen klimatischen Bedingungen, die den Geschmack beeinflussen.
Uji gilt als die prestigeträchtigste Region für Matcha. Kagoshima liefert dank des warmen Klimas grosse Mengen hochwertigen Matcha. Beide Regionen produzieren exzellente Qualität.
Welche Nährstoffe stecken drin?
L-Theanin ist eine Aminosäure, die für ruhige Konzentration sorgt. Sie wirkt zusammen mit dem Koffein und verhindert die typische Nervosität, die du vielleicht von Kaffee kennst. Matcha enthält dank der Beschattung besonders viel davon.
Antioxidantien (vor allem EGCG) schützen die Zellen vor freien Radikalen. Matcha enthält etwa 137-mal mehr davon als normaler grüner Tee. Das liegt daran, dass du das ganze Blatt zu dir nimmst.
Chlorophyll gibt dem Matcha seine intensive grüne Farbe. Es entsteht durch die Beschattung und unterstützt die natürliche Entgiftung des Körpers.
Dazu kommen Vitamine (A, C, E, K), Eisen und Kalium. In einer einzigen Portion steckt eine beeindruckende Nährstoffdichte.
Was unterscheidet Matcha von normalem grünen Tee?
Bei grünem Tee giesst du die Blätter auf und wirfst sie danach weg. Du trinkst nur das, was sich im Wasser gelöst hat. Bei Matcha trinkst du das gesamte Blatt als Pulver. Das bedeutet: du nimmst alle Nährstoffe auf. Nicht nur einen Bruchteil.
Ausserdem wird Matcha beschattet angebaut, normaler grüner Tee in der Regel nicht. Das sorgt für einen komplett anderen Geschmack und ein anderes Nährstoffprofil. Matcha schmeckt cremiger, süsser und hat mehr Umami.
Neugierig geworden?
Probier unseren Bio Ceremonial Matcha und erlebe den Unterschied selbst.
Zum Shop